Mit dem Rad von Neubukow ans Salzhaff

Bevor die Rapsblüte entgültig durch ist, erkundete ich mit dem Fahrrad eine Strecke, welche von den Höhen um Neubukow hinunter an das Salzhaff führt. Neubukow selbst hat schon viel zu bieten. Gleich nach dem Start am Marktplatz gegenüber dem Rathaus passiere ich die gotische Pfarrkirche. Sie ist so eingebaut in das mittelalterliche Stadtzentrum, das ein Foto der kompletten Kirche einfach nicht möglich ist. Direkt neben der Kirche befindet sich das Schliemann-Museum. Von hier ist es nur ein Steinwurf bis zum alten Burgwall am Panzower Bach. Hier schiebe ich das Rad über die kleine Holzbrücke, umrunde den Wall und erreiche wenig später die Fischtreppe am Hellbach. Von hier ist es nicht mehr weit zum nördlichen Stadtrand. Über den Kreisverkehr radele ich ein kleines Stück Richtung Kühlungsborn, bevor es links über Russow (sehenswerte Kirche) nach Roggow (Gutshaus) am Salzhaff geht. Hier führt ein Stichweg direkt ans Haff mit schönem Blick hinüber nach Rerik. Von Roggow führt mich der Radweg nach Süden. Dabei passiere ich Tessmannsdorf, Pepelow sowie Boiensdorf (immer wieder tolle Ausblicke auf das Salzhaff) und gelange nach Stove. Hier gibt’s einen kleinen Fotostopp an der Holländerwindmühle. Dann verlasse ich die Küstenregion und radle über Niendorf nach Alt Bukow. Auch hier steht eine schöne Kirche aus dem 13. Jahrhundert. Nach kurzer Besichtigung finde ich den alten Hanseatenweg und folge ihm nordwärts hinein in die Questiner Tannen. Der Hanseatenweg ist ein ehrgeiziges Projekt, welches in der Zukunft einmal alle Partnerstädte des alten Hansebundes verbinden will. Bisher sind einige Teilstrecken ausgeschildert. Ich drücke den Initiatoren die Daumen! Durch das große Waldgebiet gelange ich bald nach Panzow und auf dem gleichnamigen Weg zurück nach Neubukow.

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