Mit dem Rad am Schweriner Aussensee

Der Schweriner See ist nach der Müritz der zweitgrößte See in Mecklenburg-Vorpommern.

Seit 1842 teilt der von Menschenhand errichtete Paulsdamm ihn in einen Außensee und einen Innensee. Ich war mit dem Rad an den Ufern des Außensees unterwegs und hatte Glück mit dem Wetter :). Ein Highlight dieser Tour ist Schloss Wiligrad mit seiner Parkanlage. Das sehenswerte Herrenhaus liegt am nordwestlichen Ufer auf dem Steilufer mit schönen Ausblick über den See.

Die besondere Bauweise des zweiflügeligen Schlosses mit seinem Treppenturm im weit gespreizten Hofwinkel entstammt den Plänen von Albrecht Haupt. Herzog Johann Albrecht zu Mecklenburg gab den Auftrag zum Bau zusammen mit seiner Frau, der Herzogin Elisabeth. Zwischen 1896 und 1898 erfolgte die Errichtung des Schlosses, welches bis 1945 im Besitz der herzoglichen Familie verblieb. Der weitläufige Park läd zum Spazieren ein und bietet immer wieder schöne Blicke auf das Schloss, von dessen Turm der goldene Greif grüßt.

Bei einer Tour um den Schweriner Aussensee warten auch einige Bademöglichkeiten zum Erfrischen, wie zum Beispiel die Badeanstalt in Seedorf oder die Badestellen in Bad Kleinen, bei Flessenow und Retgendorf.

Historisch interessant ist auch die ehemalige Burgstelle der Slawenfestung Dobin zwischen dem nordöstlichen Zipfel des Schweriner Sees und der Döpe, einem kleinen unter Naturschutz stehenden Gewässers in sumpfiger Umgebung. Heute zeugt nur noch ein Findling und eine Infotafel von der fürstlichen Burg. Während des sogenannten Wendenkreuzzuges im Jahr 1147 verschanzte sich der Obotritenfürst Niklot hinter den schwer einnehmbaren Wällen und bot den belagernden Sachsen und Dänen erfolgreich die Stirn.

Die Verbindung aus historisch Sehenswertem und einsamer Natur macht die Radtour um den Schweriner Aussensee zu einem abwechslungsreichen Ausflug für die ganze Familie.

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