Kajak-Lewitz-Tour über die Alte Elde

Alte Elde zwischen Damm und Matzlow-Garwitz

 

Zwischen dem Südzipfel des Schweriner Sees, Parchim und Neustadt-Glewe liegt die Lewitz, eine weite, flache Landschaft, welche früher den Herzögen von Schwerin als Jagdrevier diente und noch heute Heimat, Brut- und Rastgebiet zahlloser Tiere ist. Die berühmten Fischteiche glitzern in der Sonne und am Eldedreieck treffen sich die Störwasserstraße und die Müritz-Elde-Wasserstraße.

Genug Platz zum Wasserwandern, jedoch sind die Wasserstraßen mehr etwas zum "Strecke machen", da wenig gut zugängliche Rastmöglichkeiten am befestigten Ufer vorhanden und zwischen den größeren Orten ziemliche Entfernungen zu überwinden sind. Wer dies nicht scheut, wird im Frühling mit viel Ruhe, weiten Blicken und dem Anblick kreisender Seeadler belohnt.

Wer lieber eine gemütliche Runde paddeln möchte, findet zwischen Matzlow-Garwitz und Damm westlich von Parchim die Möglichkeit über Müritz-Elde-Wasserstraße und Alte Elde. Ich wollte diese Strecke testen und machte mich an einem schönen Sonntag auf den Weg. Gegen 9.30 Uhr lag noch dichter Seenebel über der Landschaft. Nach einem entspannten 2. Frühstück lies ich dann das Kajak zu Wasser und ging, ganz allein mit der Natur, auf Erkundungstour. Von Garwitz aus verläuft die Müritz-Elde-Wasserstraße ziemlich geradlinig Richtung Parchim. Am Lewitz-Camp gibt es eine Einsetzmöglichkeit am WWRP. Nahe der Ortschaft Damm, welche der Kirchturm am rechten Ufer schon von Weitem ankündigt, hilft ein kleiner Holzsteg neben einer Birke beim Ausstieg. Von hier trage ich das Kajak ein paar Meter zur Alten Elde, welche in munterer Geschwindigkeit zurück Richtung Matzlow-Garwitz strömt. Nach dem ruhigen Kanal macht der Rückweg auf der Elde viel Spaß. Kraniche trompeten am Himmel und der kleine Eisvogel flitzt vor mir durch die vielen Schleifen, welche der alte Flusslauf hier macht. Es gibt einige Möglichkeiten, am Ufer Rast zu machen, bevor Matzlow-Garwitz wieder erreicht ist. Wer die Schleuse meiden will, muss unter der Straßenbrücke aussetzen und die ca. 800 m zum Lewitz-Camp das Boot tragen. Für schwerere Boote macht dann ein Bootswagen durchaus Freude. Insgesamt beträgt die Strecke gute 8,5 Kilometer und ist an einem halben Tag locker zu schaffen.

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