Durch die Kühlung

Auf dem baltischen Landrücken hinter den weißen Stränden von Kühlungsborn "ragen" die bis zu 130 Meter hohen Hügel der Kühlung in den Himmel. Eine Wanderung durch die Kühlung ist wie ein kleiner Ausflug in den Harz. Viele Wanderwege durchziehen dieses kleine Mittelgebirge in MV und immer wieder geht es hinauf und hinunter. Dabei reicht der Blick von den Rändern der Kühlung weit ins Land und über die Ostsee. Im schattigen Forst duftet es nach Waldmeister und ab und an lassen sich Rehe und Eichhörnchen blicken. Um den mittleren Teil der Kühlung zu durchwandern, startete ich am Beginn des Buttweges. Auf ihm geht es stetig hügelaufwärts und je höher ich komme, desto schöner wird der Ausblick Richtung Ostsee.

In früherer Zeit hieß das Gebiet "Diedrichshägener Berge" und war wegen seiner küstennahen Höhe beliebter Beobachtungsposten für Seeräuber, welche von hier aus die Küste kontrollierten.

Die Seeräuberei entstand wohl auch aus machtpolitischen Gründen des Herzogs von Mecklenburg. Dessen ältester Sohn Albrecht wurde 1364 überraschend zum König von Schweden gekrönt. Dies war ohne Zweifel ein Höhepunkt in der mecklenburgischen Familiengeschichte.

Knappe 7 Kilometer beträgt meine heutige Runde, welche mich an den Südrand der Kühlung führt, zum Diedrichshägener Berg, der höchsten Erhebung des Miniaturgebirges.

Über den Bützower Keller laufe ich entlang eines kleinen Bachlaufes namens „Flasslandbeck“ (laut Wanderkarte) und halte mich Richtung Norden, um durch den Dornengrund wieder zum Buttweg zu gelangen. Wiederkäuende Kühe beobachten mich mit ihren großen braunen Augen, bevor ich den Parkplatz an der Landstraße erreiche.

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