Am Strand von Kühlungsborn

Mecklenburg-Vorpommerns Küste bietet zahllose Gelegenheiten für einen Spaziergang am Meer.

Dieser kann inmitten der wundervollen Natur erfolgen oder in einem der vielen Seebäder.

So zog es mich an einem sonnigen Tag trotz des eisigen Seewindes nach Kühlungsborn. Noch lag der bekannte Badeort in beschaulicher Ruhe, die Hauptsaison ist ja noch weit entfernt.

Nur wenige Urlauber oder Tagesbesucher schlenderten auf der langen Promenade zwischen Kühlungsborn Ost und Kühlungsborn West entlang, und auch die Seebrücke war ziemlich leer, als ich sie betrat.

Aus Nordwest schoben sich große blaugrüne Wellenberge auf den langen Strand zu, welche an den Brückenpfeilern und Buhnenköpfen gischtsprühend brachen. Aus dem Yacht- und Fischereihafen wagte sich ein kleines Fischerboot heraus. Nach dem die schützenden, steinernen Wellenbrecher der Hafenbegrenzung durchfahren waren, wurde das Boot wild durchgeschüttelt , kämpfte sich aber tapfer durch die Wellenberge voran, hinaus auf See.

Vom Hafen kommend wandere ich am Strand Richtung Westen. Im Jahr 2018 wird Kühlungsborn 80 Jahre alt. Der jetzige Ort entstand im April 1838 aus der Zusammenlegung der einzelnen Gemeinden Brunshaupten, Fulgen und Arendsee. Diese drei ursprünglichen Dörfer wurden vor gut 800 Jahren erstmals erwähnt und waren mit der Geschichte des Klosters Sonnenkamp (im heutigen Neukloster) verbunden.

Kühlungsborn ist heute der größte Badeort an der mecklenburgischen Küste und im Sommer ziemlich überlaufen. In Vor- und Nachsaison und vor allem im Winter kann man aber auch hier die Ruhe am Strand genießen.

Bitte geben Sie die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.